Pressemitteilung-- Juni 01, 2005

Prozessorientiertes Controlling erhöht die Informations- und Entscheidungsqualität


Gemeinsame Studie von HfB und CSC Ploenzke

Ein Drittel der Finanzinstitute nutzt bereits die Prozesskostenrechnung, weitere 21 Prozent führen es derzeit ein, und 20 Prozent prüfen den Einsatz.

Dies zeigt die gemeinsame Studie der HfB - Business School of Finance & Management und der CSC Ploenzke AG zum "Prozessorientierten Controlling in der Finanzindustrie". An der der Studie zugrunde liegenden Umfrage beteiligten sich 92 Finanzinstitute.

Bei Instituten, welche die Prozesskostenrechnung nutzen, erhöht sich die Informations- und Entscheidungsqualität signifikant, wie die Studie ermittelt. Die Institute erhalten durch dieses Controllingwerkzeug transparentere und detailliertere Daten für ihre Geschäftsanalyse und -steuerung, wie z.B. einen besseren Überblick über unprofitable Produkte und Kunden sowie genaue Daten für die Festlegung ihrer Konditionen.

Dagegen hat sich die Einführung des prozessorientierten Controllings noch nicht nachhaltig auf ihren wirtschaftlichen Erfolg ausgewirkt: "Viele Institute befinden sich in ihrem prozessorientierten Controlling noch auf der Ebene der Kosten- und Leistungstransparenz. Es bestehen jedoch Schwierigkeiten, die Erkenntnisse aus dieser Transparenz in die Praxis umzusetzen. Erst dann entsteht ein nachweisbarer Erfolg", erläutern die Initiatoren der Studie.

Der Ausgangspunkt der Studie war die schwierige Ertragslage in der Finanzindustrie, durch die das Kostenmanagement eine zentralere Bedeutung erhalten hat. Im Gegensatz zur Industrie verfügt die Bankkostenrechnung jedoch noch nicht über den notwendigen Reifegrad.

Mehr Informationen
Rückfragen zur Studie richten Sie bitte an Prof. Dr. Jürgen Strohhecker, HfB, oder an Markus Gillenberger und Bernd Fröder, beide CSC Ploenzke AG.
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